Obervogt-Huber-Straße 13, 78098 Triberg

BESTATTUNGSARTEN

ERDBESTATTUNG

Die Erdbestattung ist die klassische und häufigste Bestattungsart. Die Beisetzung erfolgt in einem Sarg aus Holz. Abhängig vom Grabstättenträger und der Friedhofsordnung als Wahl- oder Reihengrab angeboten. In einem Reihengrab kann nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Eine Ruhezeitverlängerung ist normalerweise nicht möglich. Die strenge Ruhezeitregelung ist bei Wahlgräbern nicht gegeben. Es können mehrere Verstorbene zeitlich versetzt in einem Wahlgrab beigesetzt werden.

Teilweise können nachträglich Urnen in ein Erdgrab beigesetzt werden. Eine Verlängerung der Ruhezeit ist bei Wahlgräbern möglich. Ein Wahlgrab kann ein-, zwei- oder mehrstellig sein. Dies bedeutet, es können ein oder mehrere Verstorbene beigesetzt werden.
Ein zweistelliges Wahlgrab wird auch als Doppelgrab bezeichnet. Ehepartner wählen häufig Doppelgräber, um gemeinsam die letzte Ruhe zu finden. Die Särge können nebeneinander oder aufeinander platziert werden. Dies ist abhängig von dem Grabstättenträger, der Friedhofsordnung und der Grabstelle.

Bei einem Tiefengrab werden die Särge aufeinander platziert.
Die Ruhezeit für Einzel- oder Doppelgräber beträgt mindestens 20 Jahre. Die Bedingungen und Ruhezeiten können bei jedem Friedhof unterschiedlich sein. Deshalb sollte man vor der Bestattung einen Blick in die Friedhofs- und Gebührenordnung werfen. Die Friedhofsordnung ist bei jeder Kommune einzusehen.

FEUERBESTATTUNG

Feuerbestattungen werden in den letzten Jahren immer häufiger durchgeführt. In Großstädten werden mehr Feuerbestattungen als Erdbestattungen vorgenommen.

In einer Kapelle versammeln sich die Trauergäste am Sarg und nehmen Abschied von dem Verstorbenen. Anschließend wird der Sarg zusammen mit dem Leichnam des Verstorbenen im Krematorium verbrannt.
Nach der Einäscherung wird die Urne mit den sterblichen Überresten in einem Urnengrab oder einer Urnennische bestattet. Der Verstorbene kann auch direkt vom Sterbeort in das Krematorium überführt werden, um nach der Einäscherung die Trauerfeier und Urnenbeisetzung zusammen vorzunehmen.

DIAMANTBESTATTUNG

Bei der Diamantbestattung wird aus der Asche des Verstorbenen ein Diamant im Andenken an ein wundervolles Leben hergestellt.

Nach der Kremierung wird die Kremationsasche, die aus 30% Kohlenstoff besteht, einem Trennungsverfahren unterzogen. Der Kohlenstoff wird aus der Asche gelöst und die natürlichen Entstehungsbedingungen eines Diamanten werden simuliert.
Bei einer Temperatur von 1500-1700°C und einem Druck von 50000-60000 bar wird das Karbon verflüssigt und sein atomarer Aufbau wird verändert.

In einem Zeitraum von 4-8 Monaten wachsen aus dem hexagonalen Karbon Diamantkristalle. Bei dem Fertigungsverfahren werden dem Kohlenstoff keine Zusätze beigemischt. Der Erinnerungsdiamant erhält einen individuellen Schliff aus den sterblichen Überresten des Verstorbenen.

Die Diamantbestattung gilt in verschiedenen Ländern als anerkannte Bestattungsart.

KÖRPERSPENDE

Viele Menschen haben den Wunsch Ihren Körper nach dem Ableben einem anatomisches Institut zur Verfügung zu stellen.

Die sterblichen Überreste werden somit eine wertvolle Hilfe für die Allgemeinheit in Form von Lehr- und Forschungszwecken. Oftmals vergehen dabei aber Monate oder Jahre, bevor der Körper eingeäschert wird und die Asche auf Kosten des Institut beigesetzt wird.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Totenasche in einem Familiengrab beizusetzen. Die anfallenden Kosten werden hierfür jedoch nicht übernommen. Die Institute haben eine ausreichende Anzahl von Körperspendern registriert, weshalb der in Frage kommenden Personenkreis eingeschränkt ist. Es werden beispielsweise nur Spender aus dem näheren Umkreis angenommen.
Für eine Körperspende eignen sich aber nicht alle Verstorbenen. Ungeeignet sind:

  • Menschen, die an einer der folgenden ansteckenden Infektionskrankheiten litten, wie beispielsweise: Hepatitis, HIV oder Salmonellose.
  • Körper, die einer Obduktion unterzogen wurden.
  • Unfalltote und Leichen, die bereits Anzeichen von Verwesung zeigen.

Die Körperspende kann durchgeführt werden, wenn der Verstorbene noch zu Lebzeiten einen schriftliche Erklärung gegenüber  einem anatomischen Institut abgegeben hat. Alle Institute haben dafür eigene Bestimmungen und Formulare. Der Körperspender muß zu Lebzeiten aktiv werden und sich mit dem Institut in Verbindung setzen.

Wenn Sie an einer Körperspende interessiert sind, nehmen Sie bitte direkt mit dem jeweiligen Insitut Kontakt auf.

Hier finden Sie das Verzeichnis von anatomischen Instituten in Deutschland.

SEEBESTATTUNG

Viele Menschen haben eine große Verbindung zum Meer und haben den Wunsch auf See beigesetzt zu werden. Dies ist aber nur möglich, wenn der Verstorbene eine Willenserklärung zu Lebzeiten verfasst hat. Wenn die Angehörigen eine Seebestattung durchführen wollen, müssen sie dieses in jedem Fall begründen.

Eine Seebestattung wird wie folgt durchgeführt:

Der K&P Bestattungsservice übergibt die Urne einer erfahrenen Reederei. Die Urne wird außerhalb der Dreimeilenzone während einer Gedenkfeier mit den Angehörigen im Meer beigesetzt. Die Hinterbliebenen erhalten einen Seekartenausschnitt mit der genauen Bestattungsposition und einem Logbuchauszug.

Wir bieten Ihnen Seebestattungen auf der Nord- und Ostsee und dem Atlantik an.

FRIEDWALD (BAUMBESTATTUNG)

Die Baumgrabstätte muß nicht gepflegt werden, bietet aber den Angehörigen einen Ort, an dem der Verstorbene besucht werden kann.

Die Kosten einer Baumgrabstätte sind unterschiedlich und müssen für den speziellen Fall erfragt werden. Ein wichtiges Kriterium ist der Standort des Baumes. Ein Grabplatz an einem alten Baum ist teurer als ein gewöhnlicher Baum. Es gibt auch die Möglichkeit, die letzte Ruhestelle an einem Gemeinschaftbaum zu finden.

Dies ist kostengünstiger als ein Einzel- oder Familienbaum. Die Kirchen stehen der Baumbestattung kritisch gegenüber. Die Idee, dass aus der Asche neues Leben erwächst, steht nicht mit dem christlichen Gedanken der Wiedergeburt im Einklang.

OASE DER EWIGKEIT

Die Oase der Ewigkeit ist eine Naturbestattung in den Schweizer Bergen. Die Asche des Verstorbenen wird unter der Grasnarbe oder einem Gemeinschaftsfelsen verstreut.

Es gibt keine Möglichkeit für einen Grabstein, ein Kreuz oder Blumen. Eine Feier für die Angehörigen ist möglich. Diese Bestattungsart Oase der Ewigkeit wird im Kanton Wallis in der Schweiz durchgeführt.
Die Angehörigen können per Gesetz über die Totenasche des Verstorbenen verfügen. Die eigentliche Grabpflege gibt es in diesem Sinn nicht – dies übernimmt die Natur in den Schweizer Bergen.

Die Bergalm ist zugleich eine sehr schöne Gedächtnisstätte für die Angehörigen des Verstorbenen.

Auch gibt es über die Oase der Ewigkeit die Möglichkeit einer Seebestattung im Bodensee. Hier verfährt es sich gleich, wie bei der Seebestattung. Die Trauerfeier findet auf einem kleinen Boot auf See statt, im Anschluss wird die Urne dann im Bodensee beigesetzt.

Für weitere Information, setzen Sie sich einfach jederzeit mit uns in Verbindung.

Der Ruhewald in Gengenbach

Der Natur nahe sein – das kann man im Ruhewald in Gegenbach auch nach seinem Tod noch.

Die Voraussetzung für eine Bestattung in einem Ruhewald ist die Einäscherung. An ausgewiesenen Bäumen können je nach Preisklasse und Auswahl des Baumes eine bis maximal zwölf Personen beigesetzt werden.

An einem zentralen Verabschiedungsplatz dürfen jederzeit Kränze und Blumen niedergelegt werden. Die Bäume selbst und die Erde um die Bestattungsstätten herum bleibt naturbelassen. Die Urne besteht aus zersetzbaren Materialien, sodass die Asche des Verstorbenen nach und nach zu einem Teil der Natur wird.